Weihnachten 2020

Manchmal müssen wir etwas verlieren, um seinen Wert erst richtig zu schätzen.

Wir fahren dieses Jahr an Weihnachten nicht zu unseren Eltern. Wir dürften schon, aber wir wollen es nicht riskieren, dass sie krank werden. Wenn wir schon da sind, dann möchten wir natürlich die ganze Familie besuchen. Oder sollen wir Schere Stein Papier spielen, wer die Enkelkinder gewinnt? (Falls es ein Gewinn ist :))

Na gut, es wird halt ruhiger, ohne Reisestress. Wir werden in aller Ruhe zu unserem Weihnachtsbaum wandern und mit Apfel, Karotte und Körner schmücken. Wir werden öfter Essen bestellen, um die lokalen Restaurants zu unterstützen und mehr entspannen zu können. Zum Glück haben wir Videochat und werden ganz viel telefonieren. Tja.. aber was bringt uns in Weihnachtstimmung? Dafür war ich nie allein verantwortlich und ehrlich gesagt bin ich keine Deko-Meisterin. Ich muss jedes Jahr das Video neu anschauen, wie man Fensterschneeflocken machen kann… Backen macht den Kindern auch Spaß, natürlich sollte man nicht mit drei verschiedenen Plätzen (wie ich) anfangen. Aber es hat geklappt! Wir waren den ganzen Tag in der Küche, und dementsprechend hat die am Ende so ausgeschaut, aber es war schön. Sogar der traditionelle Weihnachtskuchen – Bejgli – hat angeblich (ich darf leider nicht essen) sehr gut geschmeckt. Weihnachten wurde gerettet! Mama..ich möchte aber doch zur Oma und Opa… Mama warum hast du Tränen in den Augen? Naja, ich vermisse sie auch sehr. In dem vergangenen Jahr hatten wir leider nicht viel Zeit zusammen.

Zeit zusammen war aber mit den Kindern ganz schön intensive. OK, nicht immer entspannt schön, aber irgendwann bleiben uns meist ohnehin nur mehr die schöne Erinnerungen. Wir konnten dieses Jahr unseren Weihnachtskalender richtig durchspielen: der Wichtel hat immer ein Spiel versteckt. Wo der Zettel in meinen Händen warm geworden ist, dort sollten die Kinder etwas suchen 🙂 So haben wir gebacken, gebastelt, gemalt, Musik gespielt, geturnt, gelesen und als Hexen erst die Welt verzaubert und dann als Arzt und Feuerwehrfrau die Welt gerettet. Heute werden wir ein lustiges Brettspiel vom Wichtel bekommen, wo man z. B. 10 mal drehen und dann auf einem Bein stehen, Trinken ohne Hände (nur Wasser!), Fragen wie z. B. was hilfst du gern im Haushalt mit 😉 beantworten soll. Papa will nur Fotos machen, aber ich hoffe, dass ich ihn noch überzeugen kann. Ich bin gespannt!

Ich habe in den letzten Zeit für mich etwas festgestellt: Mindfulness, also Achtsamkeit ist keine magische Hexerei. Es ist gerade wahrscheinlich die beste Vorbereitung für die Zukunft. Vielen Dank lieber Weihnachtswichtel 🙂 Eine schöne Weihnachtszeit!

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